Sonntag, 17. März 2019

Revenge - Sternensturm [Rezension]


Daten & Fakten
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 30. November 2018
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 355158401X
Preis: 19,99 €



Inhalt
Vier Jahre nach der verheerenden Invasion der Lux sind die Außerirdischen nun Teil der Bevölkerung. Die siebzehnjährige Evie Dasher verlor damals ihren Vater, dennoch ist sie fasziniert von den Lux, die aussehen wie Menschen, mithilfe von Licht jedoch ungeheure Kräfte entfesseln können. Als sie den geheimnisvollen – und unverschämt attraktiven – Luc kennenlernt, findet sie sich in einer Welt wieder, von der sie bisher nur gehört hat. Einer Welt, die sie an ihrem eigenen Verstand zweifeln lässt, denn Schein und Wirklichkeit sind kaum noch auseinanderzuhalten. Bald wird Evie klar: Der Schlüssel zur Wahrheit liegt bei Luc …“
Quelle: Carlsen


Meine Meinung
Wer meinen Blog schon länger verfolgt, weiß vermutlich, dass die Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout mit zu meinen liebsten Buchreihen zählt. Diese Reihe war auch dafür verantwortlich, dass in den folgenden Jahren noch einige weitere Bücher der Autorin einen Platz in meinem Regal gefunden haben und Jennifer L. Armentrout selbst zu einer meiner Lieblingsautorinnen wurde. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mich keine ihrer nachfolgenden Fanatsyreihen mehr so mitreißen und überzeugen konnte wie die Lux-Reihe. Umso größer war natürlich die Freude, als ich erfahren hatte, dass es einen Spin-Off zur Lux-Reihe geben soll. Aber gleichzeitig war da auch ein leiser Zweifel: Schafft es dieser neue Spin-off mit der Lux-Reihe mitzuhalten?
Der Einstieg in „Revenge“ war für mich stellenweise etwas holprig. Anfangs hatte ich das Gefühl, dass das Buch, gerade was den Schreibstil und die Charaktere angeht, eine jüngere Zielgruppe ansprechen soll – oder dass ich mittlerweile vielleicht auch einfach zu alt für die Jugendbücher von Jennifer L. Armentrout bin. ;) Diese Befürchtung hat sich dann aber doch recht schnell gelegt. Vielmehr hat es sich nach den ersten paar Kapiteln so angefühlt, als würde ich nach mehreren Jahren endlich wieder nach Hause kommen. Nach Hause in die Welt der Lux.
Es war unglaublich interessant zu erfahren, wie es nach dem Ende von „Opposition“ mit den Lux weitergegangen ist. So viele Fragen, die nun endlich beantwortet wurden.
Auch die Protagonisten konnten mich nach den anfänglichen Startschwierigkeiten überzeugen. Mit Evie hat Jennifer L. Armentrout mal wieder eine starke und mutige Protagonistin geschaffen, die einem schnell ans Herz wächst. Noch interessanter fand ich jedoch Luc. Ihn kannte ich natürlich schon aus der Lux-Reihe und trotzdem wusste ich praktisch noch nichts über ihn. Luc war für mich immer ein sehr mysteriöser, nicht wirklich greifbarer Charakter. Dies hat sich mit „Revenge“ nun geändert. Endlich gewährt die Autorin dem Leser einen Einblick in Lucs Inneres wie auch in seine Vergangenheit. Und dennoch bin ich mir sicher, dass es noch viel mehr über ihn zu erfahren gibt.
Und neben Luc hatte auch ein weiterer bekannter Charakter einen kurzen Auftritt. Na, wer ahnt, von wem ich wohl spreche? Richtig, kein anderer als unser allseits geliebter Daemon! Schon alleine für dieses kurze, aber sehr charakteristische Wiedersehen hat sich das Lesen von „Revenge“ gelohnt!
Besonders überzeugend war für mich allerdings auch der Spannungsbogen des Buchs. So nimmt die Geschichte relativ schnell an Fahrt auf und kann durch mehrere interessante Erzählfäden, ein konstantes Spannungsniveau halten. Einfach gesagt: Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen!
Zwar muss ich sagen, dass ich den Plottwist schon relativ früh vorhersehen konnte, jedoch hat selbst das der Spannung keinen Abbruch getan, weil ich dadurch nur umso gespannter auf die Hintergründe war. Und das Ende hatte es dann noch mal so richtig in sich!


Fazit
Mit „Revenge“ ist es Jennifer L. Armentrout gelungen, mich komplett zu überzeugen und mitzureißen. Mitzureißen in eine Welt voller Gefahr und Geheimnisse und in eine berührende Liebesgeschichte. Und doch war es vor allem ein nach Hause kommen. Nach Hause kommen in die Welt, die ich damals gemeinsam mit Katy und Daemon lieben gelernt habe. Danke für diesen wunderbaren Spin-off, Jennifer L. Armentrout!


Bewertung

Sonntag, 27. Januar 2019

Wicked - Eine liebe zwischen Licht und Dunkelheit [Rezension]

Daten & Fakten

Autorin: Jennifer L. Armentrout
Broschiert:
 480 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungsdatum: 10. September 2018
ISBN-10: 3453319761
Preis: 14,99 €

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Inhalt

Auf den ersten Blick ist Ivy Morgan eine normale junge Frau: Sie genießt das Studentenleben in New Orleans, und ist, seit dem tragischen Verlust ihrer ersten großen Liebe, überzeugter Single. Nur wenige ihrer Freunde wissen, dass Ivy einem Orden angehört, der die Menschen in New Orleans vor übernatürlichen Wesen schützt. Eines Tages wird Ivy von einer Fae angegriffen und schwer verletzt. Schnell ist klar, dass es bei dem Fae-Angriff nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann, deshalb schickt der Orden seinen Elite-Mann Ren Owens nach New Orleans, um die Sache gemeinsam mit Ivy aufzuklären. Ren ist attraktiv, arrogant und flirty – alles Dinge, die Ivy gehörig auf die Nerven gehen. Doch er ist auch so verboten sexy, dass sie ihm schon bald nicht mehr widerstehen kann ...
Quelle: Heyne


Meine Meinung

Da ich ein großer Fan der Lux-Reihe von Jennifer L. Armentrout bin, war es keine Frage, dass ich auch ihre neuste Fantasy-Reihe lesen muss.
Wie immer habe ich dank des lockeren und humorvollen Schreibstils der Autorin schnell in die Geschichte gefunden. 

Ivy ist eine interessante Protagonistin. Einerseits wirkt sie wie ein gewöhnliches Mädchen, dessen Gefühle und Gedanken man ohne Schwierigkeiten nachvollziehen kann, andererseits ist sie aber auch unglaublich tough und ehrgeizig. Diese Mischung macht sie zu einer tollen, lebendigen Protagonistin.
Ren dagegen erscheint - in typischer Armentrout- Manier - zunächst sehr unnahbar, geheimnisvoll und auch etwas arrogant. Im Laufe der Geschichte wurde ich jedoch immer mehr mit ihm war und muss sagen, dass ich ihn letztendlich sehr sympathisch fand.

Bezüglich des Inhalts ist mir ziemlich schnell aufgefallen, dass es sich bei "Wicked" nicht um die typischen Jugend-Fantasyromane handelt, die ich von der Autorin kenne, sondern hier eindeutig Erwachsene die Zielgruppe sind. Dies äußert sich zum einen in den zahlreichen Erotik-Szenen, die meiner Meinung nach etwas zu stark im Vordergrund standen. Hier hätte ich es bevorzugt, wenn der Fantasy-Anteil der Geschichte noch mehr Gewicht erhalten hätte, denn diesen fand ich unglaublich interessant und spannend!
Zum anderen wirkt die Geschichte aber auch erwachsener, da die Protagonisten schon im College-Alter sind und dementsprechend auch ein reiferes Verhalten an den Tag legen, was ich als sehr positiv empfunden habe.


Fazit


"Wicked" ist ein etwas anderes, erwachseneres Buch von Jennifer L. Armentrout, das besonders durch seine starke Protagonistin und eine spannende und besondere Fantasygeschichte besticht.

Bewertung


Vielen herzlichen Dank an den Heyne-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Freitag, 20. Juli 2018

Witchborn - Königin der Düsternis [Rezension]



Daten & Fakten

Autor: Nicholas Bowling
Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Chicken House 
Erscheinungsdatum: 31. Mai 2018
ISBN-10: 3551521050
Preis: 18,99 €
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Inhalt

England 1577
Die Hexenjagd hält das Land in Atem und auch die 14-jährige Alyce wird zur Zielscheibe. Nur knapp kann sie den Jägern entkommen, die auch ihre Mutter ermordet haben. Seitdem ist Alyce auf der Flucht und versucht ihre magischen Kräfte zu verstehen und zu beherrschen. Und obwohl sie ihre Verfolger nicht abschütteln kann, kommt sie einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur: Sie soll zum Spielball einer königlichen Intrige zwischen Elizabeth I. und Maria Stuart werden. Und dabei trifft weiße Magie auf die dunkelste, die man sich vorstellen kann.
Gejagt vom Tod, getrieben von dunkler Magie, getäuscht von rivalisierenden Königinnen!
Quelle: Carlsen


Meine Meinung


Schon das Cover und der Titel lassen erahnen, dass es sich bei „Witchborn – Königin der Düsternis“ um eine finstere Geschichte voller dunkler Magie handelt. Und genau das bekommt der Leser auch geboten!
Die Geschichte setzt mit der Hinrichtung einer Frau ein, die der Hexerei beschuldigt wird. Ihre Tochter, die 14-jährige Alyce, kann sich gerade so noch vor den Hexenjägern retten und ins nahe gelegene London fliehen. Eine sehr dramatische und spannende Ausgangssituation, die mich direkt packen konnte.
Erzählt wird die Geschichte größtenteils aus zwei verschiedenen Perspektiven: Aus der von Alyce und aus der des Hexenjägers, der ihre Mutter hinrichten ließ und fortan hinter dem Mädchen her ist.
Alyce wirkt für ihr Alter sehr reif und überlegt. Obwohl sie über eine bemerkenswerte Stärke verfügt, lässt sie immer mal wieder auch ihre verletzliche Seite und ihre Ängste durchblitzen, was sie nur umso sympathischer macht. Mir zumindest ist es nicht schwer gefallen, mich in sie hineinzuversetzen und mit ihr mitzufühlen.
Auch die Nebencharaktere konnten mich überzeugen. Jeder einzelne wurde vom Autor so gründlich ausgearbeitet, dass ich während des Lesens ein deutliches Bild von ihnen vor Augen hatte.
Besonders gut hat mir darüber hinaus auch das Setting der Geschichte gefallen. Das London des 16. Jahrhunderts mit seinen dunklen Gassen verleiht dem Buch eine düstere Atmosphäre, die wunderbar mit der Geschichte im Einklang steht.
Das einzige Manko bei „Witchborn“ war für mich die Spannung. War diese zu Anfang der Geschichte sehr hoch, fiel sie in den folgenden Kapiteln doch etwas ab. Trotzdem gab es mehrere actionreiche Szenen und auch eine unerwartete Überraschung, die mich für sich einnehmen konnten.
Interessant fand ich auch die Verbindung von Fiktion mit historischen Tatsachen. Dadurch hat „Witchborn“ etwas ganz Eigenes, mit dem es sich von der Masse abhebt.


Fazit


Witchborn – Königin der Düsternis“ besticht mit interessanten Charakteren, einer düsteren Atmosphäre und einem tollen Schreibstil. Wer auf eine Geschichte Lust hat, die dunkle Magie mit historischen Bezügen vereint, ist mit „Witchborn“ bestens bedient!

Bewertung


Vielen herzlichen Dank an Carlsen für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Donnerstag, 12. Juli 2018

Immerwelt - Der Anfang [Rezension]


Daten & Fakten
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Autorin: Gena Showalter
Verlag: HarperCollins
Erscheinungsdatum: 2. Mai 2018
ISBN-10: 3959672098
Preis: 16,99 €



Inhalt
Tenley ist eine ganz normale Siebzehnjährige, rebellisch und eigensinnig. Nur dass ihre Eltern darauf bestehen, dass sie sich – wie alle anderen – zu einer der beiden verfeindeten Seiten bekennt: Entweder gehört man zu Myriad, dem dunklen Reich der Schicksalsgläubigen, oder zu Troika, dem hellen Reich der Erkenntnis. Vertreter beider Reiche versuchen mit allen Mitteln, Tenley für sich zu gewinnen. Aber sie versteht nicht, warum ausgerechnet sie so wichtig sein soll. Außerdem bemüht sich aus beiden Häusern ein Junge um sie. Sie verliebt sich in einen der beiden. Doch was, wenn sie sich für das Reich des anderen entscheidet? 
Quelle: HarperCollins


Meine Meinung
Was mich auf „Immerwelt – Der Anfang“ aufmerksam gemacht hat, war das bezaubernde Cover. Es vermittelt dem Leser direkt einen Eindruck von den beiden Reichen. Das helle Reich, Troika, wirkt friedlich und fast paradiesisch, während das dunkle Reich, Myriad, einen düsteren und mystischen Eindruck macht. Die Idee mit den beiden gegensätzlichen Reichen, die nach dem Tod auf die Menschheit warten, hat mich direkt angesprochen und so musste ich nicht lange überlegen, ob ich das Buch lesen möchte.
Zu Beginn der Geschichte finden sich mehrere E-Mails, aus denen hervorgeht, dass sich sowohl Troika als auch Myriad darum bemühen, Tenley für sich zu gewinnen. Beide Reiche entsenden einen Agenten, der Tenley von dem jeweiligen Reich überzeugen soll. Somit stellt sich natürlich die Frage, was Tenley so besonders macht, dass beide Reiche sie um jeden Preis für sich gewinnen wollen.
Im weiteren Verlauf der Geschichte lernt der Leser nicht nur die beiden Agenten, sondern natürlich auch Tenley Lockwood, die Protagonistin, aus deren Perspektive die gesamte Geschichte fortan geschildert wird, näher kennen. Tenley befindet sich zu Beginn des Buches in einer Einrichtung namens Prynne. Dort soll sie solange diszipliniert werden, bis sie sich endlich dazu bereit erklärt, sich für eines der beiden Reichen zu verpflichten. Schon auf den ersten Seiten wird allerdings klar, dass Tenley kein Mädchen ist, das sich von der Meinung anderer allzu sehr beeindrucken lässt. Und mehr als das: Selbst die brutalen Züchtigungen können ihren Willen nicht brechen. Mit ihrer starken, selbstbewussten und direkten Art macht es Tenley einem nicht schwer, sie zu mögen. Wirkt sie zu Beginn des Buches noch etwas kalt, so offenbaren sich im Laufe der Geschichte immer stärker ihre Gefühle, Ängste und Gedanken, was sie gleichsam sympathischer und greifbarer werden lässt.
Die beiden Agenten, die sich um Tenley bemühen, könnten wahrscheinlich nicht gegensätzlicher sein. Während mir beide anfangs noch sehr unsympathisch waren, haben sie im Laufe der Geschichte immer mehr an Sympathie gewonnen. Jedoch muss ich sagen, dass beide bis zum Ende der Geschichte noch relativ blass geblieben sind und ich mir gewünscht hätte, ihnen noch näher zu kommen.
Die Ausgangssituation der Geschichte war für mich mehr als interessant und so empfand ich die ersten Kapitel auch als sehr spannend. Gleichzeitig ist es mir allerdings schwer gefallen, mit dem Schreibstil der Autorin warm zu werden. Zwar passt ihre Ausdrucksweise gut zur Geschichte, jedoch konnte mich ihr Schreibstil nicht richtig fesseln und es gab einige verwirrende Stellen, die bei mir den Eindruck erweckt haben, dass mir bestimmte Hintergrundinformationen zum Verständnis fehlen.
Wie bereits erwähnt, finde ich die Idee hinter der Geschichte mit den beiden Reichen zwischen denen sich die Menschen nach dem Tod entscheiden müssen, originell und mehr als interessant. Mit der Umsetzung der Idee konnte mich die Autorin allerdings nicht ganz überzeugen. Meiner Meinung nach erfährt man zu wenig über die Welt, die die Autorin in ihrer Geschichte erschaffen hat, was wiederum dazu geführt hat, dass ich mich nicht in die Geschichte fallen lassen konnte.
Nach einem eher zähen Mittelteil, hat das Ende der Geschichte dann doch noch ein paar Überraschungen bereitgehalten und die Spannung wieder erhöht. Trotzdem konnte es mich nicht so sehr überzeugen, dass ich nun das Bedürfnis habe, unbedingt erfahren zu müssen, wie es im zweiten Teil weitergeht.

Fazit
Immerwelt - Der Anfang“ kommt mit einer starken Protagonistin und einer originellen Idee hinter der Geschichte daher. Allerdings konnten mich der Schreibstil der Autorin und der Weltenbau leider nicht komplett von sich überzeugen.


Bewertung



Vielen Dank an HarperCollins für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Montag, 7. Mai 2018

Montagsfrage

Guten Morgen,
wie jeden Montag ist heute wieder Zeit für eine neue Montagsfrage von der lieben Buchfresserchen.
Wenn ihr auch mal mitmachen wollt, schaut einfach mal bei ihr vorbei.

Welche Bücher sind aktuell die Top 5 auf eurer Leseliste?



 Wie sieht es bei euch aus? Welche Bücher möchtet ihr als nächstes lesen?

Dienstag, 1. Mai 2018

Der Glanz der Dunkelheit [Rezension]


Daten &  Fakten
Autorin: Mary E. Pearson
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: ONE
Erscheinungsdatum: 29. März 2018
ISBN-10: 3846600601
Preis: 18,00€


Inhalt
Lia hat sich entschieden. Statt die Königin an Rafes Seite zu werden, kehrt sie nach Morrighan zurück. Sie muss ihrem Heimatland beistehen, auch wenn das bedeutet, dass sie in die Schlacht ziehen wird. Während sie einer ungewissen Zukunft entgegenreitet, quälen sie viele Fragen. Kann sie den Königreichen Morrighan, Venda und Dalbreck endlich Frieden bringen? Wie soll sie im Kampf gegen den Komizar von Venda bestehen? Und wird es für sie und Rafe eine Zukunft geben?
Quelle: luebbe.de


Meine Meinung

Die Geschichte um Lia, Rafe und Kaden konnte mich schon von den allerersten Seiten an fesseln und hat mich auch seitdem nicht mehr losgelassen. Dementsprechend groß war natürlich auch meine Vorfreude auf das große Finale: „Der Glanz der Dunkelheit“.

Als das Buch dann endlich bei mir angekommen ist, musste ich nicht lange überlegen: Meine aktuelle Lektüre wanderte in meinen Nachttisch und ich begann sofort mit dem Lesen.
Wie schon in den vorhergehenden Bänden, macht es die Autorin dem Leser nicht schwer wieder in die Geschichte zu finden. Die Welt der Königreiche hat mich direkt wieder in ihren Bann ziehen können und die Handlung war bereits im ersten Kapitel so spannend und interessant, dass ich das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte.

Auch der weitere Verlauf des Buches hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Neben einigen wirklich überraschenden Enthüllungen, jeder Menge Spannung und Action, hat mir auch die stimmungsvolle Erzählstimme der Autorin wieder unglaublich gut gefallen. Die Welt von Lia, Rafe und Kaden wird so anschaulich und magisch dargestellt, dass es mir so vorkommt, als wäre ich selbst dort gewesen. Und was würde ich nicht dafür geben, einmal wirklich am Hafen von Terravin sitzen oder durch Venda reiten zu dürfen ... 

Die Romantik kam in diesem Teil für meinen Geschmack ein klein wenig zu kurz, was das Ende allerdings wieder wettmachen konnte. Wer mich kennt, weiß, dass es so gut wie nie vorkommt, dass ich beim Lesen weinen muss, weshalb es schon etwas zu heißen hat, wenn ich sage, dass mir am Ende des Buches die Tränen gelaufen sind. Ich hätte wirklich nicht damit gerechnet, dass mich das Ende emotional so mitnehmen würde und kann nur sagen, dass ich die Reihe jetzt nur umso mehr liebe!

Meine einzige Kritik ist, dass ich so gerne noch viel mehr über die Zukunft einiger Charaktere erfahren hätte und jetzt wohl auf ewig Vermutungen darüber anstellen muss. Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann mal ein klitzekleines Sequel zu der Reihe… Ich würde es auf jeden Fall sofort lesen!


Fazit

Mit „Der Glanz der Dunkelheit“ ist Mary E. Pearson ein absolut würdiges Finale für eine unfassbar geniale Reihe gelungen. Nicht zuletzt wegen diesem tollen und berührendem Abschluss, kann ich sagen, dass die „Die Chroniken der Verbliebenen“-Reihe zu meinen absoluten Lieblingsreihen zählt!


Bewertung

Montag, 30. April 2018

Montagsfrage

Hallo ihr Lieben,
heute ist es wieder mal Zeit für eine neue Montagsfrage von der lieben Buchfresserchen.

Wie viel Raum nimmt das Lesen in deinem Leben/ Alltag ein?

Das Lesen ist für mich natürlich sehr wichtig und dementsprechend nimmt es auch relativ viel Raum in meiner Freizeit ein. Allerdings muss ich sagen, dass für mich immer mein Job und meine Freunde und Familie vorgehen. Demnach ist mir das Lesen zwar wichtig, es ist aber bei Weitem nicht das Wichtigste in meinem Leben.

Zur Zeit komme ich im Alltag auch eher selten zum Lesen, weil ich beruflich ziemlich eingespannt bin und abends dann meistens gar nicht mehr die Energie habe, noch großartig viel zu Lesen. Da ich aber nie ganz darauf verzichten könnte, versuche ich mir dann an den Wochenenden ganz bewusst die Zeit zum Lesen zu nehmen und das klappt auch ganz gut. Demnach nimmt das Lesen momentan zwar zeitlich gesehen nicht mehr ganz so viel Raum in meinem Alltag ein, hat aber nach wie vor einen hohen Stellenwert für mich.

Und was mich natürlich jetzt interessieren würde: Wie viel Raum nimmt das Lesen denn in eurem Alltag ein?