Donnerstag, 12. Juli 2018

Immerwelt - Der Anfang [Rezension]


Daten & Fakten
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Autorin: Gena Showalter
Verlag: HarperCollins
Erscheinungsdatum: 2. Mai 2018
ISBN-10: 3959672098
Preis: 16,99 €



Inhalt
Tenley ist eine ganz normale Siebzehnjährige, rebellisch und eigensinnig. Nur dass ihre Eltern darauf bestehen, dass sie sich – wie alle anderen – zu einer der beiden verfeindeten Seiten bekennt: Entweder gehört man zu Myriad, dem dunklen Reich der Schicksalsgläubigen, oder zu Troika, dem hellen Reich der Erkenntnis. Vertreter beider Reiche versuchen mit allen Mitteln, Tenley für sich zu gewinnen. Aber sie versteht nicht, warum ausgerechnet sie so wichtig sein soll. Außerdem bemüht sich aus beiden Häusern ein Junge um sie. Sie verliebt sich in einen der beiden. Doch was, wenn sie sich für das Reich des anderen entscheidet? 
Quelle: HarperCollins


Meine Meinung
Was mich auf „Immerwelt – Der Anfang“ aufmerksam gemacht hat, war das bezaubernde Cover. Es vermittelt dem Leser direkt einen Eindruck von den beiden Reichen. Das helle Reich, Troika, wirkt friedlich und fast paradiesisch, während das dunkle Reich, Myriad, einen düsteren und mystischen Eindruck macht. Die Idee mit den beiden gegensätzlichen Reichen, die nach dem Tod auf die Menschheit warten, hat mich direkt angesprochen und so musste ich nicht lange überlegen, ob ich das Buch lesen möchte.
Zu Beginn der Geschichte finden sich mehrere E-Mails, aus denen hervorgeht, dass sich sowohl Troika als auch Myriad darum bemühen, Tenley für sich zu gewinnen. Beide Reiche entsenden einen Agenten, der Tenley von dem jeweiligen Reich überzeugen soll. Somit stellt sich natürlich die Frage, was Tenley so besonders macht, dass beide Reiche sie um jeden Preis für sich gewinnen wollen.
Im weiteren Verlauf der Geschichte lernt der Leser nicht nur die beiden Agenten, sondern natürlich auch Tenley Lockwood, die Protagonistin, aus deren Perspektive die gesamte Geschichte fortan geschildert wird, näher kennen. Tenley befindet sich zu Beginn des Buches in einer Einrichtung namens Prynne. Dort soll sie solange diszipliniert werden, bis sie sich endlich dazu bereit erklärt, sich für eines der beiden Reichen zu verpflichten. Schon auf den ersten Seiten wird allerdings klar, dass Tenley kein Mädchen ist, das sich von der Meinung anderer allzu sehr beeindrucken lässt. Und mehr als das: Selbst die brutalen Züchtigungen können ihren Willen nicht brechen. Mit ihrer starken, selbstbewussten und direkten Art macht es Tenley einem nicht schwer, sie zu mögen. Wirkt sie zu Beginn des Buches noch etwas kalt, so offenbaren sich im Laufe der Geschichte immer stärker ihre Gefühle, Ängste und Gedanken, was sie gleichsam sympathischer und greifbarer werden lässt.
Die beiden Agenten, die sich um Tenley bemühen, könnten wahrscheinlich nicht gegensätzlicher sein. Während mir beide anfangs noch sehr unsympathisch waren, haben sie im Laufe der Geschichte immer mehr an Sympathie gewonnen. Jedoch muss ich sagen, dass beide bis zum Ende der Geschichte noch relativ blass geblieben sind und ich mir gewünscht hätte, ihnen noch näher zu kommen.
Die Ausgangssituation der Geschichte war für mich mehr als interessant und so empfand ich die ersten Kapitel auch als sehr spannend. Gleichzeitig ist es mir allerdings schwer gefallen, mit dem Schreibstil der Autorin warm zu werden. Zwar passt ihre Ausdrucksweise gut zur Geschichte, jedoch konnte mich ihr Schreibstil nicht richtig fesseln und es gab einige verwirrende Stellen, die bei mir den Eindruck erweckt haben, dass mir bestimmte Hintergrundinformationen zum Verständnis fehlen.
Wie bereits erwähnt, finde ich die Idee hinter der Geschichte mit den beiden Reichen zwischen denen sich die Menschen nach dem Tod entscheiden müssen, originell und mehr als interessant. Mit der Umsetzung der Idee konnte mich die Autorin allerdings nicht ganz überzeugen. Meiner Meinung nach erfährt man zu wenig über die Welt, die die Autorin in ihrer Geschichte erschaffen hat, was wiederum dazu geführt hat, dass ich mich nicht in die Geschichte fallen lassen konnte.
Nach einem eher zähen Mittelteil, hat das Ende der Geschichte dann doch noch ein paar Überraschungen bereitgehalten und die Spannung wieder erhöht. Trotzdem konnte es mich nicht so sehr überzeugen, dass ich nun das Bedürfnis habe, unbedingt erfahren zu müssen, wie es im zweiten Teil weitergeht.

Fazit
Immerwelt - Der Anfang“ kommt mit einer starken Protagonistin und einer originellen Idee hinter der Geschichte daher. Allerdings konnten mich der Schreibstil der Autorin und der Weltenbau leider nicht komplett von sich überzeugen.


Bewertung



Vielen Dank an HarperCollins für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Montag, 7. Mai 2018

Montagsfrage

Guten Morgen,
wie jeden Montag ist heute wieder Zeit für eine neue Montagsfrage von der lieben Buchfresserchen.
Wenn ihr auch mal mitmachen wollt, schaut einfach mal bei ihr vorbei.

Welche Bücher sind aktuell die Top 5 auf eurer Leseliste?



 Wie sieht es bei euch aus? Welche Bücher möchtet ihr als nächstes lesen?

Dienstag, 1. Mai 2018

Der Glanz der Dunkelheit [Rezension]


Daten &  Fakten
Autorin: Mary E. Pearson
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: ONE
Erscheinungsdatum: 29. März 2018
ISBN-10: 3846600601
Preis: 18,00€


Inhalt
Lia hat sich entschieden. Statt die Königin an Rafes Seite zu werden, kehrt sie nach Morrighan zurück. Sie muss ihrem Heimatland beistehen, auch wenn das bedeutet, dass sie in die Schlacht ziehen wird. Während sie einer ungewissen Zukunft entgegenreitet, quälen sie viele Fragen. Kann sie den Königreichen Morrighan, Venda und Dalbreck endlich Frieden bringen? Wie soll sie im Kampf gegen den Komizar von Venda bestehen? Und wird es für sie und Rafe eine Zukunft geben?
Quelle: luebbe.de


Meine Meinung

Die Geschichte um Lia, Rafe und Kaden konnte mich schon von den allerersten Seiten an fesseln und hat mich auch seitdem nicht mehr losgelassen. Dementsprechend groß war natürlich auch meine Vorfreude auf das große Finale: „Der Glanz der Dunkelheit“.

Als das Buch dann endlich bei mir angekommen ist, musste ich nicht lange überlegen: Meine aktuelle Lektüre wanderte in meinen Nachttisch und ich begann sofort mit dem Lesen.
Wie schon in den vorhergehenden Bänden, macht es die Autorin dem Leser nicht schwer wieder in die Geschichte zu finden. Die Welt der Königreiche hat mich direkt wieder in ihren Bann ziehen können und die Handlung war bereits im ersten Kapitel so spannend und interessant, dass ich das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte.

Auch der weitere Verlauf des Buches hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Neben einigen wirklich überraschenden Enthüllungen, jeder Menge Spannung und Action, hat mir auch die stimmungsvolle Erzählstimme der Autorin wieder unglaublich gut gefallen. Die Welt von Lia, Rafe und Kaden wird so anschaulich und magisch dargestellt, dass es mir so vorkommt, als wäre ich selbst dort gewesen. Und was würde ich nicht dafür geben, einmal wirklich am Hafen von Terravin sitzen oder durch Venda reiten zu dürfen ... 

Die Romantik kam in diesem Teil für meinen Geschmack ein klein wenig zu kurz, was das Ende allerdings wieder wettmachen konnte. Wer mich kennt, weiß, dass es so gut wie nie vorkommt, dass ich beim Lesen weinen muss, weshalb es schon etwas zu heißen hat, wenn ich sage, dass mir am Ende des Buches die Tränen gelaufen sind. Ich hätte wirklich nicht damit gerechnet, dass mich das Ende emotional so mitnehmen würde und kann nur sagen, dass ich die Reihe jetzt nur umso mehr liebe!

Meine einzige Kritik ist, dass ich so gerne noch viel mehr über die Zukunft einiger Charaktere erfahren hätte und jetzt wohl auf ewig Vermutungen darüber anstellen muss. Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann mal ein klitzekleines Sequel zu der Reihe… Ich würde es auf jeden Fall sofort lesen!


Fazit

Mit „Der Glanz der Dunkelheit“ ist Mary E. Pearson ein absolut würdiges Finale für eine unfassbar geniale Reihe gelungen. Nicht zuletzt wegen diesem tollen und berührendem Abschluss, kann ich sagen, dass die „Die Chroniken der Verbliebenen“-Reihe zu meinen absoluten Lieblingsreihen zählt!


Bewertung

Montag, 30. April 2018

Montagsfrage

Hallo ihr Lieben,
heute ist es wieder mal Zeit für eine neue Montagsfrage von der lieben Buchfresserchen.

Wie viel Raum nimmt das Lesen in deinem Leben/ Alltag ein?

Das Lesen ist für mich natürlich sehr wichtig und dementsprechend nimmt es auch relativ viel Raum in meiner Freizeit ein. Allerdings muss ich sagen, dass für mich immer mein Job und meine Freunde und Familie vorgehen. Demnach ist mir das Lesen zwar wichtig, es ist aber bei Weitem nicht das Wichtigste in meinem Leben.

Zur Zeit komme ich im Alltag auch eher selten zum Lesen, weil ich beruflich ziemlich eingespannt bin und abends dann meistens gar nicht mehr die Energie habe, noch großartig viel zu Lesen. Da ich aber nie ganz darauf verzichten könnte, versuche ich mir dann an den Wochenenden ganz bewusst die Zeit zum Lesen zu nehmen und das klappt auch ganz gut. Demnach nimmt das Lesen momentan zwar zeitlich gesehen nicht mehr ganz so viel Raum in meinem Alltag ein, hat aber nach wie vor einen hohen Stellenwert für mich.

Und was mich natürlich jetzt interessieren würde: Wie viel Raum nimmt das Lesen denn in eurem Alltag ein?

Montag, 9. April 2018

Montagsfrage


Ein Quartal des Jahres ist schon vorüber, Zeit für einen Zwischenstand. Hast du ein oder mehrere Highlights gelesen?


Obwohl ich dieses Jahr noch gar nicht so viele Bücher gelesen habe, waren schon drei Highlights dabei. Zum zweiten Teil von "Das Reich der sieben Höfe" und "One of us is lying" gibt es schon eine Rezension auf meinem Blog und "Der Glanz der Dunkelheit" habe ich erst gestern Abend beendet. Letzteres war der Reihenabschluss der "Die Chroniken der Verbliebenen"-Reihe und hat dafür gesorgt, dass die Reihe endgültig zu meinen absoluten Lieblingsreihen dazu gehört! Eine ausführliche Rezension folgt die kommenden Tage.

Welche Bücher waren eure bisherigen Jahreshighlights?

Dienstag, 27. März 2018

One of us is lying [Rezension]


Daten &  Fakten

Autorin: Karen M. McManus
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: 26. Februar 2018
ISBN-10: 3570165124
Preis: 18,00 €


Inhalt

Eine Highschool, ein Toter, vier Verdächtige ...
„An einem Nachmittag sind fünf Schüler in der Bayview High zum Nachsitzen versammelt. Bronwyn, das Superhirn auf dem Weg nach Yale, bricht niemals die Regeln. Klassenschönheit Addy ist die perfekte Homecoming-Queen. Nate hat seinen Ruf als Drogendealer weg. Cooper glänzt als Baseball-Spieler. Und Simon hat die berüchtigte Gossip-App der Schule unter seiner Kontrolle. Als Simon plötzlich zusammenbricht und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, ermittelt die Polizei wegen Mordes. Simon wollte am Folgetag einen Skandalpost absetzen. Im Schlaglicht: Bronwyn, Addy, Nate und Cooper. Jeder der vier hat etwas zu verbergen – und damit ein Motiv...“
Quelle: Randomhouse.de


Meine Meinung

Pretty Little Liars meets Gossip Girl …
Ein Mord an einer Highschool, vier jugendliche Tatverdächtige und jede Mengen Lügen und Geheimnisse! Schon der Klappentext von „One of us is lysing“ hat mich wahnsinnig angesprochen und mich direkt an meine Lieblingsserie „Pretty Little Liars“ erinnert.

Bronwyn ist das Superhirn unter den vier Tatverdächtigen. Für sie scheinen nur die Schule und ihre Noten zu zählen. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, umso deutlicher wird es, dass sie auch noch eine ganz andere Seite hat. Cooper, der gutaussehende Spitzensportler, wirkt zu Beginn des Buches am wenigstens verdächtig, was sich jedoch schnell ins Gegenteil verkehrt. Nate, der schuleigene Drogendealer, steht dagegen von Beginn an im Visier der Polizei. Und dann gibt es auch noch die schöne Addy, die zu Beginn wahnsinnig oberflächlich, schwach und naiv erscheint. Jedoch wird schnell klar, dass sie genau wie jeder der drei anderen mit ihren ganz eigenen Dämonen zu kämpfen hat und mehr hinter ihrer hübschen Fassade steckt, als der Leser zunächst erahnt.
Vier komplexe Charaktere, wie sie verschiedener nicht sein könnten. Und jeder einzelne von ihnen macht parallel zur Entwicklung der Geschichte auch selbst eine deutliche Entwicklung durch, die für den Leser einige Überraschungen bereithält.

Zunächst erscheint es so, als ob jeder der vier Verdächtigen Schüler ein Motiv hätte und der Täter sein könnte. Je näher man die einzelnen Charaktere kennenlernt, umso mehr schließt man sie jedoch ins Herz und umso weniger kann man sich vorstellen, dass einer von ihnen in Wahrheit ein kaltblütiger Mörder ist. Wer dieses Buch zur Hand nimmt, sollte sich also darüber gewiss sein, dass die Lektüre weniger eine entspannende Berieselung als vielmehr ein verwirrendes Rätselraten sein wird. Und das meine ich in keinster Weise negativ!

Selten schafft es ein Buch mich so sehr zu fesseln, dass ich es am liebsten in einem Rutsch durchlesen und alles andere stehen und liegen lassen will. „One of us is lying“ hat es geschafft. Schon die ersten Seiten haben mich völlig in ihren Bann gezogen. Die geheimnisvolle Stimmung, die komplett unterschiedlichen Charaktere und der grausame Todesfall. Und auch  der weitere Verlauf war dank einiger überraschender Wendungen durchweg fesselnd. 
Darüber hinaus greift die Autorin gleich mehrere wichtige Themen auf, die das Buch nicht nur zu einem spannenden, sondern auch zu einem wertvollen Jugendbuch machen.

Das Ende des Buches hat alles, was ein gutes Ende haben sollte. Es war raffiniert und ganz anders als ich es noch zu Beginn der Geschichte erwartet hätte. Gleichzeitig war es aber auch völlig logisch und nachvollziehbar. Der Grund, weshalb der Leser nicht direkt von selbst darauf kommt, ist, dass es Karen M. McManus mehr als versteht, den Leser auf die falsche Fährte zu schicken. Ich bin allerdings kurz vor der Auflösung selbst darauf gekommen, was mir leider den Überraschungseffekt etwas verdorben hat, mich aber auch ein bisschen stolz auf meine Detective-Skills gemacht hat. Trotzdem würde ich nicht sagen, dass das Ende vorhersehbar ist, denn beinahe wäre mir der entscheidende Hinweis auch entgangen.


Fazit

„One of us is lying“ hält, was der Klappentext verspricht: Jede Menge Spannung, Lügen und Geheimnisse. Alle Fans von „Pretty Little Liars“ und „Gossip Girl“ werden dieses Buch lieben!


Bewertung

Montag, 26. März 2018

Montagsfrage

Guten Morgen ihr Lieben,
zum Wochenstart gibt's wie immer eine Montagsfrage von der lieben Buchfresserchen.

Wenn du schon mal daran gedacht hast, ein Buch zu schreiben, welches Genre wäre es?

Ich habe nicht nur daran gedacht, sondern habe tatsächlich auch schon zwei Bücher geschrieben. Das Schreiben macht mir einfach wahnsinnig viel Spaß und ich habe auf jeden Fall vor, noch die ein oder andere Geschichte zu Papier zu bringen. Die beiden Bücher, die ich schon geschrieben habe, sind dem Genre Jugendbuch zuzuordnen. Wobei das eine davon eine Fantasygeschichte erzählt und das andere innerhalb der "realen Welt" angesiedelt ist.

Habt ihr schon mal mit dem Gedanken gespielt ein Buch zu schreiben oder vielleicht sogar schon eins geschrieben?

Montag, 19. März 2018

Montagsfrage

Guten Morgen,
die neue Woche startet wie immer mit einer neuen Montagsfrage von der lieben Buchfresserchen.
Warst du schon mal auf einer Buchmesse? Falls nein, möchtest du mal hin oder hast du kein Interesse daran?

Ich war schon zweimal auf der Frankfurter Buchmesse und fiebere jetzt schon der nächsten entgegen. Ich habe Glück und wohne nicht besonders weit von Frankfurt entfernt, weshalb es, seit ich regelmäßig blogge, ein Muss für mich ist dorthin zu gehen. Besonders die ganzen Autoren, die man dort trifft, machen es immer zu einem ganz besonderen Erlebnis. Außerdem finde ich es auch total schön, andere Blogger, die man teilweise schon aus dem Internet kennt, dort mal persönlich kennen lernen zu können.

Wie sieht's bei euch aus? Trifft man euch auch auf den Buchmessen an oder eher nicht?

Montag, 12. März 2018

Montagsfrage


Gibt es ein Buch, das länger als ein Jahr auf deinem SuB liegt? Was hält dich ab, willst du es noch lesen?


Ich muss zugeben,dass ich mich beim Bearbeiten dieser Aufgabe selbst etwas erschrocken habe, da mir nicht bewusst war, dass sich mittlerweile doch so viele "SuB-Leichen" angesammelt haben.
Bis auf "Federleicht" bin ich mir aber bei allen Büchern sicher, dass ich sie noch lesen möchte. Der Grund, weshalb ich sie bisher noch nicht gelesen habe, liegt einfach darin, dass ich noch nicht in der richtigen Stimmung für die Bücher war oder mir das ein oder andere Rezensionsexemplar in die Quere kam. 

 Habt ihr auch solche SuB-Leichen in eurem Bücherregal?

Samstag, 3. März 2018

Das Reich der sieben Höfe II [Rezension]

Daten &  Fakten

Band: 2
Gebundene Ausgabe: 720 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum: 4. August 2017
ISBN-10: 3423761822
Preis: 19,95 €


Inhalt

"Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen."
Quelle: dtv 


Meine Meinung

Der erste Teil der „Das Reich der sieben Höfe“-Reihe hatte mir ja schon wirklich gut gefallen, da ich aber schon so oft gehört und gelesen habe, dass der zweite Teil sogar noch besser sein soll, war ich natürlich mehr als gespannt auf die Fortsetzung.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir ehrlich gesagt nicht so leicht, da es schon eine Weile her war, seit ich den ersten Teil der Reihe gelesen hatte und sich die Autorin nicht lange mit Erklärungen aufhält, sondern direkt in die Handlung einsteigt. Dank der Zusammenfassungen der einzelnen Bände, die man im Internet findet, war das aber kein allzu großes Problem.

Sarah J. Maas Schreibstil mag ich nach wie vor sehr gerne, da ihre Ausdrucksweise eine Kunst für sich ist. Die Detailliertheit der Weltenbeschreibung, die Dialoge und auch Feyres Gedankengänge – es ist einfach alles stimmig und nachvollziehbar, was mir persönlich mit am Wichtigsten an einem Buch ist. Jedoch muss ich auch gestehen, dass ich den Schreibstil der Autorin nicht gerade als flüssig oder locker-leicht beschreiben würde, da ich Sätze öfter mehrmals lesen musste und mein Lesetempo bei ihren Geschichten generell eher etwas langsamer ist. 

Feyre, die Protagonistin, mag ich nach wie vor sehr gerne. Sie ist einfach eine unglaubliche Kämpfernatur, hat aber auch ihre verletzliche Seite, wodurch sie sehr menschlich und sympathisch wirkt. Außerdem macht sie sowie auch einige der Nebencharaktere in diesem Teil der Reihe eine deutliche Entwicklung durch, die nicht nur sehr spannend, sondern teilweise auch unfassbar überraschend war. Wer nach dem ersten Band der Reihe meint, die Charaktere zu kennen, irrt sich gewaltig!

Die Story setzt fast genau am Ende des ersten Bandes an und kommt erst einmal langsam ins Rollen, weshalb die erste Hälfte des Buches teilweise auch etwas langatmig ist. Die zweite Hälfte hat es dafür aber umso mehr in sich! Ab einem gewissen Punkt überschlagen sich die Ereignisse nur so und die Spannung ist beinahe mit Händen greifbar.


Fazit

Nach dem Lesen des zweiten Teils der „Das Reich der sieben Höfe“-Reihe muss ich eines klarstellen: Alle, die mir vorher versichert haben, dass dieser Teil noch um einiges besser ist als der erste, haben sowas von Recht!
Jede Menge Spannung, starke Charaktere, überraschende Plottwists und Charakter-entwicklungen, wundervolle Settings und die ganz großen Gefühle – „Das Reich der sieben Höfe – Flammen und Finsternis“ hat wirklich alles davon zu bieten.


Bewertung

Montag, 26. Februar 2018

Montagsfrage

Wie heißt das Non-Fiktion-Buch, das du zuletzt gelesen hast oder als nächstes lesen willst?

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich nur selten Non-Fiktion lese, weshalb mir jetzt spontan auch nicht einfällt, welches das letzte Buch aus diesem Bereich war. Allerdings gibt es tatsächlich zwei Non-Fiktion-Bücher, die ich gerne bald lesen würde:



"Das Tagebuch der Anne Frank" habe ich zwar schon gelesen, allerdings ist das inzwischen so lange her, dass ich es unbedingt bald noch mal lesen möchte.
Das zweite Buch habe ich ausgewählt, da ich ein riesiger Fan der Serie "Gilmore Girls" bin und gerade die letzte Staffel davon schaue. Das Buch "Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl", das die Hauptdarstellerin Lauren Graham geschrieben hat, muss nach dem Serienende natürlich unbedingt gelesen werden.

Wie sieht's bei euch aus? Welche Bücher aus dem Bereich Non-Fiktion habt ihr schon gelesen oder wollt ihr noch lesen?


Die Montagsfrage stammt wie immer von der lieben Buchfresserchen.


Montag, 19. Februar 2018

Montagsfrage

Hey Leute,
heute ist es wieder an der Zeit für eine neue Montagsfrage von der lieben Buchfresserchen.

Wenn die Welt untergehen würde und du ins All oder auf einen anderen Planeten entkommen könntest, welche 3 Bücher/ Reihen würdest du retten, damit sie kommenden Generationen erhalten bleiben?


1. Harry Potter von J.K. Rowling
Einfach weil es meine Lieblingsreihe ist und ich nicht ohne sie leben wollen würde!

2. Das Tagebuch der Anne Frank
Damit auch die künftigen Generationen im All niemals vergessen, was damals passiert ist und hoffentlich daraus lernen.

3. Narziss und Goldmund von Hermann Hesse
Weil auch ein Klassiker nicht fehlen sollte und "Narziss und Goldmund" mein Lieblinsklassiker ist.

Ich muss sagen, dass es mir ziemlich schwer gefallen ist, mich hier nur auf drei Bücher bzw. Reihen festzulegen, weshalb ich jetzt einfach mehr oder weniger aus dem Bauch heraus entschieden habe.

Für welche drei Bücher/ Reihen würdet ihr euch entscheiden?

Montag, 12. Februar 2018

Montagsfrage


Wenn du Romantik in Büchern magst, was sind für dich absolute No-Gos bei einer Liebesgeschichte?



Die beiden Dinge, die mich an Romanzen in Büchern am meisten stören, sind zu viel Kitsch und Insta-Lovestories! Wenn die Protagonisten kaum den Namen des anderen kennen und schon unsterblich ineinander verliebt sind, wirkt das auf mich einfach nur unglaubwürdig. Viel besser finde ich es, wenn sich die Liebesgeschichte in einem Buch langsam entwickelt und nicht schon nach den ersten zwanzig Seiten komplett vorhersehbar ist. Da stören mich dann auch Dreiecksbeziehungen überhaupt nicht - im Gegenteil, wenn nicht schon von Anfang an klar ist, für wen sich die Protagonistin/ der Protagonist entscheidet, macht das die Geschichte für mich sogar noch um einiges spannender. 

Wie sieht's bei euch aus? Auf was könnt ihr bei Liebesgeschichten getrost verzichten?

Freitag, 19. Januar 2018

Dash & Lily - Ein Winterwunder [Rezension]

Daten & Fakten

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 9. Oktober 2017
Preis: 9,99 €
ISBN-10: 3570311910
Hier geht's zum Buch


            Inhalt

            Kurz vor Weihnachten entdeckt Dash in einer Buchhandlung ein rotes Notizbuch, in dem ein Mädchen namens Lily den Finder zu einem geheimnisvollen Spiel auffordert. Bald schicken sich die beiden gegenseitig quer durch Manhattan. Über das Notizbuch tauschen sie ihre Gedanken und Träume aus und kommen sich dadurch näher – das erste Treffen zögern sie hinaus, bis es fast zu spät ist …
            Quelle: ctb



            Meine Meinung

            „Dash & Lily – Ein Winterwunder“ ist ein Buch, das wirklich schon Jahre auf meiner Wunschliste stand, bis ich es diesen Winter endlich gelesen habe. Besonders das winterliche Setting in Manhattan und die Idee mit dem Notizbuch haben mich sehr angesprochen und neugierig auf das Buch gemacht. Ich bin also mit einigermaßen hohen Erwartungen, aber auch einer großen Vorfreude an das Buch herangegangen.

            Schon auf den ersten Seiten musste ich feststellen, dass der Schreibstil der Autoren nicht hundertprozentig mein Fall ist. Die Geschichte wird immer abwechselnd aus Dashs und Lilys Perspektive erzählt, wobei man natürlich immer bedenken muss, dass die beiden noch sehr jung sind und sich dementsprechend auch anders ausdrücken als man selbst es vielleicht tut. Allerdings muss ich trotzdem sagen, dass mich ihre Erzählstimmen einfach nicht überzeugen konnten und ich stellenweise immer wieder den Eindruck hatte, dass einige Sätze sehr gestelzt wirkten. Diesbezüglich ist mir natürlich auch bewusst, dass diese doch sehr speziellen Ausdrucksweisen der beiden wohl auch absichtlich gewählt wurden, um ihre Persönlichkeiten zu unterstreichen.

            Sowohl Lily als auch Dash haben etwas sehr Eigenes an sich und wirken auf keinen Fall flach oder gewöhnlich. Beide sind sehr nachdenklich und eher introvertiert, haben mit größeren und kleineren Problemen des Erwachsenwerdens zu kämpfen und beherrschen auch prima die hohe Kunst des Sarkasmus‘. Jedoch fand ich das Verhalten und die Gedankengänge der beiden in einigen Situationen so schräg, dass es mir schwer fiel, mich in sie hineinzuversetzen und richtig mit ihnen warm zu werden.

            Wie bereits erwähnt, habe ich mich ja besonders auf den Flair des winterlichen Manhattans in der Vorweihnachtszeit gefreut. Diesbezüglich wurden meine Erwartungen aber leider komplett enttäuscht. Obwohl es hin und wieder Umgebungsbeschreibungen gab, konnten die Autoren es einfach nicht schaffen, mich wirklich an den Schauplatz mitzunehmen. Ich hatte viel mehr das Gefühl, dass die Geschichte auch an jedem anderen Ort hätte spielen können, weil das sowieso keinen Unterschied gemacht hätte. Und hier ist auch noch einmal zu betonen, dass das Buch kein typisches Weihnachtsbuch ist – wie der Klappentext vielleicht vermuten lassen würde –, sondern größtenteils in der Zeit zwischen den Jahren spielt. Wer also speziell nach einem Buch sucht, das Weihnachtsstimmung aufkommen lässt, ist hiermit vermutlich nicht so gut bedient.

            Die Grundidee der Geschichte mit der Kommunikation über das Notizbuch gefällt mir wirklich sehr gut und habe ich auch in dieser Form noch nicht gelesen. Durch diese Ausgangssituation bleibt den Protagonisten auch genügend Zeit, um sich wirklich und wahrhaftig kennenzulernen, auch wenn sie sich noch nicht ein einziges Mal tatsächlich gesehen haben. Das hat mir insofern sehr gut gefallen, dass dem Leser hier mal eine Liebesgeschichte geboten wird, die nicht so stark von Oberflächlichkeiten bestimmt ist, wie wir es zum Beispiel aus dem New Adult-Genre zu Genüge kennen. Andererseits hat sich die Geschichte für meinen Geschmack aber zu sehr gezogen, sodass ich mich leider stellenweise auch dazu zwingen musste weiterzulesen.

            Fazit


            „Dash & Lily – Ein Winterwunder“ ist ein sehr spezielles Buch, das auch über sehr eigene Protagonisten verfügt und ein relativ langsames Erzähltempo aufweist. Meinen Geschmack hat es damit nicht ganz getroffen, aber ich könnte mir vorstellen, dass gerade jüngere Leserinnen, die auf der Suche nach einer Liebesgeschichte sind, die nicht primär durch Oberflächlichkeiten geprägt ist, ihren Spaß mit dem Buch haben werden.

            Bewertung

            Montag, 1. Januar 2018

            Jahresfavoriten 2017

            Hallo ihr Lieben!
            Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht und wünsche euch für 2018 nur das Beste!
            Ich persönlich finde es am Anfang eines neuen Jahres immer interessant, auf das vergangene Lesejahr zurückzublicken und vor allem auch noch einmal die Bücher, die mich besonders begeistern konnten, in den Blick zu nehmen. Im Jahr 2017 waren das 8 Bücher, die ich euch hier gerne noch einmal vorstellen möchte.

            Abendsonne (Band 2 der Jahreszeiten-Reihe) von Jennifer Wolf 



            „Als eine gewöhnliche Tochter der letzten bewohnbaren Stadt auf Erden gehört Daliah eigentlich aufs Feld. Dort pflückt sie von klein auf Lavendelblüten und unterstützt ihre Familie. Doch dann wird sie von Göttin Gaia dazu auserkoren, ihre vier Söhne kennenzulernen. Für einen von ihnen muss sie sich entscheiden und sich hundert Jahre an ihn binden. Auf wen wird ihre Wahl fallen? Den verspielten Frühling, den selbstsicheren Sommer, den tiefgründigen Herbst oder den verschlossenen Winter?“

            Die Jahreszeiten-Reihe gehört einfach mit zu meinen liebsten Buchreihen überhaupt! Ich liebe die magische Stimmung und die fantasievollen Schauplätze, genauso wie die liebenswürdigen Charaktere und die spannenden und teilweise auch sehr emotionalen Handlungsverläufe. Wer Romantasy mag, wird diese absolut einzigartige Buchreihe lieben!



            Nächstes Jahr am selben Tag von Colleen Hoover


            New York – Los Angeles, und dazwischen die große Liebe
            "Ausgerechnet am Abend, bevor sie von Los Angeles nach New York zieht, lernen sie sich kennen: die 18-jährige Fallon, Tochter eines bekannten Filmschauspielers, und der gleichaltrige Ben, der davon träumt, Schriftsteller zu werden. Beide verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und verbringen die Stunden vor dem Abflug zusammen. Doch wie soll es weitergehen? Wollen sie sich wirklich auf eine Fernbeziehung einlassen und ihren Alltag nur halbherzig leben? Um das zu verhindern, beschließen die beiden, sich die nächsten fünf Jahr jedes Jahr am selben Novembertag zu treffen, dazwischen jedoch auf jeglichen Kontakt zu verzichten. Und wer weiß, vielleicht, so die Hoffnung, klappt es am Ende der fünf Jahre ja mit einem Happyend.
            Doch fünf Jahre sind eine lange Zeit - und so kommt ihnen trotz aller intensiven Gefühle, die bei jedem Treffen der beiden hochkochen, ganz einfach das Leben dazwischen …"

            Dass Colleen Hoover zu meinen Lieblingsautorinnen zählt, dürfte mittlerweile wohl kein Geheimnis mehr sein. Und auch mit "Nächstes Jahr am selben Tag" konnte sie mich wieder absolut überzeugen! Sowohl die Charaktere als auch die lockerleichte Stimmung, die mich schon auf den ersten Seiten der Geschichte gefangen genommen hat, konnten mich überzeugen. Außerdem gab es natürlich wieder jede Menge Emotionen und einen gigantischen Plot Twist! 


            Perfect (Band 2 der Duologie) von Cecelia Ahern


            Celestine wurde als „fehlerhaft“ gebrandmarkt, sie gehört nun zu den Menschen zweiter Klasse. Doch statt sich den strikten Regeln des Systems zu unterwerfen, flieht sie. Denn Celestine ist auch ein Symbol der Hoffnung für alle anderen Fehlerhaften.
            Gelingt es ihr, den grausamen Richter Crevan zu überführen? Das wäre die Chance auf einen Neuanfang für die Fehlerhaften. Aber gibt es auch für ihre große Liebe eine neue Chance?
            Für Celestine geht es um alles – um Gerechtigkeit für sich selbst und alle anderen und um eine lebenswerte Zukunft. 

            Es kommt wirklich selten vor, dass mich der zweite Teil einer Reihe noch mehr überzeugen kann als der erste, doch hier war das definitiv der Fall! Schon "Flawed" hat mir wirklich gut gefallen, aber "Perfect" hat mich einfach nur begeistert. Die Story war so spannend und nervenaufreibend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und das ein oder andere Mal unwillkürlich den Atem anhalten musste. Eine unglaublich tolle Dystopie, die eine wichtige Botschaft vermittelt.


            Das Reich der sieben Höfe - Dornen und Rosen von Sarah J. Maas


            "Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen. 
            Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren."

            Mit dem ersten Teil der "Das Reich der sieben Höfe"-Reihe konnte mich Sarah J. Maas schon auf den ersten Seiten abholen. Besonders die starke Protagonistin als auch die komplexe phantastische Welt, die die Autorin hier erschaffen hat, konnten mich überzeugen.





            Harry Potter und der Halbblutprinz (Band 6) von J.K. Rowling


            Seit Voldemort, der gefährlichste schwarze Magier aller Zeiten, zurückgekehrt ist, herrschen Aufruhr und Gewalt in der magischen Welt. Als Harry und seine Freunde Ron und Hermine zu ihrem sechsten Schuljahr nach Hogwarts kommen, gelten strengste Sicherheitsmaßnahmen in der Zauberschule. Um Harry gegen das Böse zu wappnen, erforscht Dumbledore mit ihm die Geschichte des Dunklen Lords. Ob auch Harrys Zaubertrankbuch, das früher einem »Halbblutprinzen« gehörte, ihm helfen kann?

            Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, habe ich dieses Jahr die Harry Potter-Reihe beendet. Und auch wenn ich erst spät auf diesen Zug aufgesprungen bin, bin ich so froh, dass ich es getan habe und endlich verstehen kann, was diese Reihe so einzigartig macht! Da mir der sechste Band noch ein bisschen besser gefallen hat als der siebte, habe ich diesen zu meinen Jahresfavoriten dazu gepackt. Allerdings ist natürlich jeder Teil der Reihe ein absoluter Liebling für mich.


            Der Kuss der Lüge von Mary E. Pearson


            "Lia ist die älteste Tochter im Königshaus Morrighan. Gerade mal 17 Jahre alt, soll sie mit einem Prinzen verheiratet werden, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Doch das Mädchen entscheidet sich, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Sie flieht und heuert weit entfernt von zu Hause in einer Taverne an. Dort lernt sie zwei Männer kennen, die sofort ihre Aufmerksamkeit erregen. Was sie nicht weiß: Die beiden sind auf der Suche nach ihr. Einer wurde ausgesandt, um die Königstochter zu töten. Und der andere ist ausgerechnet jener Prinz, den sie heiraten sollte. Schnell fühlt Lia sich zu beiden hingezogen ..."

            Die "Die Chroniken der Verbliebenen"-Reihe ist wohl meine liebste neu entdeckte Buchreihe dieses Jahr! Die Grundidee, die Charaktere, die Welt - ich liebe einfach alles an dieser Reihe. Und habe ich schon Rafe erwähnt?


            Abgeschnitten von Sebastian Fitzek und Michael Tsokos


            Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.
            Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert …

            Kaum ein Autor schafft es, mich so sehr zu fesseln wie Sebastian Fitzek! Von den Büchern, die ich im vergangenen Jahr von ihm gelesen habe, konnte mich "Abgeschnitten" wohl am meisten überzeugen! Die Story war schon von Beginn an so spannend, dass ich das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Immer wieder haben es die Autoren geschafft, mich mit einer neuen Wendung völlig zu überrumpeln, nur um mich kurz darauf wieder von Neuem auf den Holzweg zu führen.



            Nur noch ein einziges Mal von Colleen Hoover


            "Als Lily Ryle kennenlernt, scheinen all ihre Träume wahr zu werden: eine neue Stadt, der erste Job und dann noch Ryle – überaus attraktiv, überaus wohlhabend und überaus erfolgreich. Vergessen scheint Lilys schwierige Kindheit. Vergessen auch Atlas, ihre erste Liebe, der gegenüber von Lily squattete – bis ihr Vater die beiden erwischte und Atlas von heute auf morgen verschwand. Und dann steht Atlas auf einmal vor ihr. Als Ryle von ihrer gemeinsamen Vorgeschichte erfährt, weckt dies seine Eifersucht …"

            Auch wenn ich mit "Nächstes Jahr am selben Tag" schon ein Titel von Colleen Hoover unter meinen Jahresfavoriten habe, musste "Nur noch ein einziges Mal" trotzdem noch dazu! Die Art und Weise, wie Colleen Hoover mit der in diesem Buch aufgegriffen Thematik umgeht hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht und mir auch ein Stück weit einen neuen Blickwinkel eröffnet. Und nach dem Nachwort war dann sowieso alles vorbei!


            Vielleicht war ja das ein oder andere Buch dabei, das den Sprung auf eure Wunschliste geschafft hat! Und natürlich interessiert es mich auch brennend, welche Bücher zu euren Jahresfavoriten zählen, schreibt es gerne in die Kommentare! 

            Herzliche Grüße
            Alena